Schule nach der Stunde Null

Fremd in eigenen Land
02. April – 31. Oktober 2016

Nach Kriegsende 1945 mussten 12 Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene in den vier Besatzungszonen untergebracht werden. Die Integration der Heimatvertriebenen war eine große gesellschaftliche Herausforderung, die alles andere als reibungslos verlief. Hunger, Raumnot, Lehrermangel, Konflikte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, Vorurteile von Evangelen und Katholiken zeigen dabei viele Parallelen zur aktuellen Flüchtlingsdebatte.

Das Schulmuseum Bohlenbergerfeld bei Zetel, Wehdestr. 97 zeigt in einer kleine Sonderschau “Schule nach der Stunde null” diese Situation gleich nach dem Untergang des “Dritten Reiches” auf. Anhand von ausgewählten Objekten wird die Schulgeschichte der Friesischen Wehde von 1945 bis 1950 nachgezeichnet. Ein zeitgenössisches Exponat erzählt dabei oft mehr, als seine äußere Erscheinung vermuten lässt.

Zum Download: Objektbogen zur Unterrichtsvorbereitung.

Zur neuen Sonderausstellung ist ein Ausstellungskatalog erhältlich.

Schule nach der Stunde null - Ausstellungskatalog

Schule nach der Stunde null – Ausstellungskatalog